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Polnische Staatsangehörige in Pomellen kontrolliert

Am Sylvester Tag wurden in Pomellen zwei polnische Staatsangehörige als Mitreisende in einem polnischen Pkw kontrolliert. Bei der Durchsuchung wurden erlaubnispflichtige Feuerwerkskörper und Crystal Meth gefunden.

Foto: Depositphotos

Pomellen (ost)

Am Silvesterabend wurden frühmorgens in Pomellen zwei polnische Bürger (ein 27-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau) als Passagiere in einem polnischen Auto kontrolliert. Die Überprüfung der Personen und ihrer Sachen ergab keine Treffer. Bei der Inspektion des Kofferraums wurden Feuerwerkskörper gefunden, die eine Genehmigung erfordern (1 x Standfeuerwerk der Kategorie F3 und 3 x Knaller der Kategorie F3), die dem 27-jährigen Mann zugeordnet werden konnten. Während der Kontrolle zeigten beide starke Anzeichen von Drogenkonsum. Der Mann wurde durchsucht, wobei in seiner Unterhose eine Papiertüte mit 127,4g Crystal Meth gefunden wurde. Bei der Durchsuchung der Frau wurde in ihrer Wickeltasche eine Plastiktüte mit 58,3g Crystal Meth sowie 0,6g Cannabis in ihrer Jackentasche entdeckt. Die Bundeszollverwaltung wurde informiert und übernahm den Fall vor Ort. Es wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Mittags wurde an derselben Stelle ein 45-jähriger Pole kontrolliert. Die Überprüfung ergab eine Fahndung der STA Frankfurt/Oder zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Mann sollte eine Geldstrafe von 3440,00 EUR, eine Restgeldstrafe von 23,00 EUR und 137,00 EUR Verfahrenskosten zahlen. Da er die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in die JVA Neustrelitz gebracht. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 86 Tagen absitzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. Darunter waren auch 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 gemeldete Drogenfälle, was die höchste Zahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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