Am 31.01.2024 ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der K91. Eine Person verstarb, drei weitere wurden verletzt.
Polzow: Verkehrsunfall mit Todesfolge auf K91 bei Pasewalk

Pasewalk (ost)
Am 31.01.2024, gegen 10:50 Uhr hat sich auf der K91 zwischen der B104 und Krugsdorf ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet.
Ersten Informationen der Polizei zufolge, fuhr die 46-jährige Fahrerin eines Hyundai mit zwei weiteren Insassen auf einem Verbindungsweg von Neu Polzow kommend in Richtung Kreisstraße 91. Dort wollte die 46-Jährige links auf die K91 abbiegen und hat dabei einen Peugeot auf der K91 in Richtung Krugsdorf übersehen, der von einem 81-jährigen Fahrer gelenkt wurde. Aufgrund des Vorfahrtfehlers kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge auf der K91. Eine 72-jährige Mitfahrerin im Hyundai wurde durch den Zusammenstoß so schwer verletzt, dass sie trotz Rettungsmaßnahmen am Unfallort im Rettungswagen verstorben ist. Die 46-jährige Fahrerin des Hyundai, ihre 65-jährige Beifahrerin und der 81-jährige Fahrer des Peugeot wurden verletzt. Alle drei Personen wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus Pasewalk gebracht.
Um den genauen Unfallhergang zu klären, wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ein DEKRA-Sachverständiger hinzugezogen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und werden nach Abschluss der Untersuchungen durch DEKRA von der Unfallstelle entfernt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 8000 Euro.
Insgesamt waren drei Streifenwagen der Polizei, fünf Feuerwehrfahrzeuge aus Pasewalk und Krugsdorf, vier Rettungswagen und ein Notarzt an der Unfallstelle im Einsatz für die Unfallaufnahme, Rettungs- und Bergungsmaßnahmen.
Die K91 zwischen der B104 und Krugsdorf bleibt weiterhin voll gesperrt.
Alle Beteiligten an dem Unfall sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. 1.228 Unfälle waren schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 88,42% (49.199 Unfälle). Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








