Zollhündin „Iris“ zeigt ihren Spürsinn, als 84.000 Zigaretten in einem polnischen Fahrzeug gefunden wurden.
Pomellen: 84.000 Zigaretten beschlagnahmt

Stralsund (ost)
84.000 Stück Zigaretten unterschiedlicher Marken entdeckten Einsatzkräfte des Zolls am Vormittag des 19.05.2024 an der Bundesautobahn (BAB) 11, Grenzübergang Pomellen in einem polnischen Fahrzeug.
Bei der Einreise nach Deutschland wurden auf Befragen der beiden Fahrzeuginsassen keine Zigaretten angemeldet. In diesem Fall konnten sich die Beamten jedoch auf die Spürnase einer vierbeinigen Kollegin verlassen. Beim Abspüren des polnischen Fahrzeuges zeigte die Zollhündin „Iris“ durch passives Verhalten an der Seitentür des Fahrzeuges an, dass sich möglicherweise Tabak oder Bargeld im Fahrzeuginneren befindet. Bei der im Anschluss durchgeführten Kontrolle entdeckten die Zollbeamten insgesamt 480 Stangen Zigaretten (84.000 Stück), in Kartons verpackt, unter dem persönlichen Gepäck des Paares.
„Unsere ausgebildeten Zollhunde, welche zum Teil auf Tabakwaren und Bargeld sowie auf Betäubungsmittel konditioniert sind, geben uns regelmäßig Anhaltspunkte bei manchen Fahrzeugen etwas genauer hinzuschauen und sind somit unverzichtbare Begleiter für unseren täglichen Kampf gegen den Schmuggel“, so Sabine Mattil, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Stralsund. Der Beifahrer, ein 44jähriger polnischer Staatsbürger erklärte nach dem Auffinden der Zigaretten, dass diese ihm zuzuordnen seien.
Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und die Zigaretten sichergestellt. Das Paar konnte im Anschluss seine Reise fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg übernommen.
Zusatzinformation:
Privatpersonen ist bei der Einreise nach Deutschland aus einem weiteren EU-Mitgliedstaat das Mitführen von 800 Stück Zigaretten lediglich zum privaten Eigenverbrauch gestattet. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.zoll.de
Kontakt:
Hauptzollamt Stralsund
Sabine Mattil
Telefon: 03831-356 1195
E-Mail: sabine.mattil@zoll.bund.de
www.zoll.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle registriert, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer und 1101 Frauen. 647 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt








