Bundespolizisten stoppen Fahrzeuggespann auf dem Weg nach Polen mit gestohlenem Saugbagger und Rüttelplatte im Wert von 60.000 EUR.
Pomellen: Gestohlene Baugeräte verhindert

Pomellen (ost)
Am Freitag haben Bundespolizisten in Pomellen ein Fahrzeuggespann (Fiat Transporter und Anhänger) kontrolliert, das auf dem Weg nach Polen war. Die Fahrerin war eine 41-jährige polnische Staatsbürgerin, der Beifahrer ein 37-jähriger polnischer Mann. Zur Kontrolle haben die Personen gültige polnische Personalausweise vorgelegt, die Fahrerin ihren polnischen Führerschein und eine polnische Zulassung für das Zugfahrzeug. Die Zulassungsdokumente für den Anhänger mit polnischen Kennzeichen konnten nicht vorgezeigt werden. Die Überprüfung der Fahrgestellnummer des Anhängers ergab, dass es sich um einen niederländischen Anhänger handelte. Die polnischen Kennzeichen am Fahrzeug gehörten zu einem Toyota Corolla. Außerdem wurde festgestellt, dass die Fahrerin zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht berechtigt war, dieses Fahrzeuggespann (Fahrerlaubnisklasse BE) zu führen.
Auf dem Anhänger befand sich ein Saugbagger (vollständig in schwarzer Folie verpackt) und auf der Ladefläche des Zugfahrzeugs eine Rüttelplatte. Bei der genauen Überprüfung des Baggers stellte sich heraus, dass er von einer niederländischen Baugeräteverleihfirma an ein Hamburger Unternehmen vermietet wurde. Ein Anruf beim Mieter des Geräts ergab, dass der Anhänger und der Saugbagger am 07.03.2025 gestohlen wurden. Die Vermietfirma hatte eine Diebstahlanzeige bei der Hamburger Polizei erstattet. Bei der Inspektion der auf der Ladefläche des Zugfahrzeugs gefundenen Rüttelplatte wurde ein Sachkundigen-Prüfsiegel entdeckt, das auf eine Firma in Hamburg hinwies. Auch diese Rüttelplatte war durch Diebstahl entwendet worden. Der Wert der sichergestellten Gegenstände beläuft sich auf ca. 60.000 EUR. Zur weiteren Bearbeitung wurde der Fall an die Landespolizei MV übergeben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 57 Todesopfer, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








