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Pomellen: Gestohlener PKW Audi sichergestellt

Bundespolizisten kontrollierten einen Audi Q3 Sportback mit deutscher Zulassung in Pomellen. Der Fahrer konnte das manipulierte Fahrzeug nicht ausschalten.

Foto: unsplash

Pomellen (ost)

Am Wochenende haben Bundespolizisten in Pomellen einen PKW Audi Q3 Sportback mit deutscher Zulassung kontrolliert. Das Auto kam aus Polen. Der Fahrer war ein 23-jähriger mazedonischer Staatsbürger. Im Fahrzeug befanden sich außerdem ein 19-jähriger Staatenloser und eine 23-jährige Polin. Während der Kontrolle konnte der Mazedonier das Auto nicht ausschalten, da es angeblich „nicht mehr anspringen würde“. Die Überprüfung der Kennzeichen ergab, dass das Fahrzeug auf die Mietfirma „SIXT“ zugelassen war. Die Elektronik des Autos schien manipuliert zu sein, sodass eine Ortung nicht mehr möglich war. Nach einem Anruf bei „SIXT“ und der Überprüfung des Mietvertrags, den die Polin als Foto auf ihrem Smartphone hatte, besteht der Verdacht auf einen besonders schweren Fall des Diebstahls von Kraftfahrzeugen sowie auf unbefugten Gebrauch eines Fahrzeugs. Der Audi wurde auf Anordnung der Kriminalpolizeiinspektion Anklam in Absprache mit der Staatsanwaltschaft vor Ort beschlagnahmt. Der Zeitwert beträgt ca. 35.000 Euro.

Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurde im Auto eine Ampulle mit 1,7g einer betäubungsmittelähnlichen Substanz (weißes Pulver) auf dem Fahrersitz (im Spalt zwischen Sitzfläche und Rückenlehne) gefunden. Ein Drogentest wurde durchgeführt und war positiv auf Kokain. Die Ampulle wurde sichergestellt. Der Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an die Landespolizei MV übergeben, wo die entsprechenden Strafverfahren durchgeführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wobei 7758 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 7972, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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