Bundespolizei stellt gestohlenen Mercedes Benz im Wert von 35.000 Euro sicher. Fahrer leistet Widerstand und wird festgenommen. Polizei ermittelt wegen Hehlerei.
Pomellen: Gestohlenes Fahrzeug sichergestellt

Pasewalk (ost)
Am Mittwochmorgen unterstützte eine Streife des Fahndungstrupps der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt die Bundespolizeiinspektion Pasewalk, um die grenzüberschreitende Verbringungskriminalität im Bereich des Bundespolizeirevieres Pomellen zu verhindern. Um 06:24 Uhr erhielten die verdeckt eingesetzten Beamten eine Fahndungsinformation über die Entwendung eines Mercedes Benz C200 Cabrio aus dem Rostocker Zulassungsbezirk. (Erstzulassung 2019, Zeitwert: 35000,-Euro) Das Fahrzeug wurde zu diesem Zeitpunkt von der Halterin im Bereich der Autobahnraststelle „Demminer Land“ auf der BAB 20 in Richtung Kreuz Uckermark geortet. Um 07:14 Uhr wurde das Fahrzeug an der Autobahnabfahrt Prenzlau Süd von der Streife des Fahndungstrupps erkannt. Der Pkw war besetzt und wurde bereits wegen eines schweren Diebstahls gesucht. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, da das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von etwa 180 km/h auf der Autobahn fuhr. Mit Blaulicht, Signalhorn und elektronischen Anhaltezeichen machten sich die verdeckten Polizeikräfte bemerkbar. Der Fahrer erkannte die Anhaltezeichen, weigerte sich jedoch, ihnen zu folgen. Am Autobahnkreuz Uckermark reduzierte der Fahrer die Geschwindigkeit, verließ die BAB 20 und fuhr auf die BAB 11 in Richtung Stettin. Dort konnte der Pkw unbeschädigt gestoppt und kontrolliert werden.
Der Fahrer, ein 59-jähriger polnischer Staatsangehöriger, wurde vorläufig festgenommen und leistete dabei Widerstand. Weitere Streifen der Landespolizei Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern trafen gleichzeitig am Festnahmeort ein. Der Fall wurde an die Kollegen der Landespolizei der Polizeiinspektion Prenzlau übergeben. Der polnische Staatsangehörige muss sich nun strafrechtlich wegen Hehlerei und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 – 34 97 4 – 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
–
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% der Gesamtzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% (47.066). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 (4,82%). Insgesamt gab es 83 Todesfälle, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








