Bundespolizisten vollstreckten drei Haftbefehle in Pomellen und im Regionalexpress, wegen Trunkenheit, Unfallflucht und Urkundenfälschung. Drei Männer wurden festgenommen und inhaftiert.
Pomellen: Haftbefehle am Wochenende vollstreckt

Pasewalk (ost)
Am Wochenende haben Bundespolizisten aus Pasewalk drei Haftbefehle vollstreckt. Ein 59-jähriger Pole wurde als Mitfahrer in einem Kleintransporter mit polnischer Zulassung am ehemaligen Grenzübergang Pomellen entdeckt und überprüft. Die Staatsanwaltschaft Münster suchte nach dem Mann wegen Trunkenheit im Verkehr. Er sollte eine Geldstrafe von 3500,00 Euro und 248,13 Euro Verfahrenskosten zahlen. Wenn er nicht zahlte, war eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vorgesehen. Außerdem gab es eine Fahndungsausschreibung der Staatsanwaltschaft Cottbus zur Aufenthaltsermittlung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Da der Mann die geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz gebracht.
Ein 25-jähriger Pole wurde von der Staatsanwaltschaft Eberswalde wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort gesucht. Er wurde ebenfalls in Pomellen entdeckt. Die Geldstrafe betrug hier 480 Euro. Es standen auch noch 119,50 Euro Verfahrenskosten aus. Bei der Durchsuchung seines Reisekoffers wurde ein Springmesser mit einer Klingenlänge von 8,5 cm gefunden. Damit verstieß er auch gegen § 52 III Nr. 1 WaffG. Aufgrund von Geldmangel musste der Mann eine 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz antreten.
Ein 43-jähriger Pole wurde im Regionalexpress 5360 (Stettin-Pasewalk) kontrolliert. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Festnahme / Strafvollstreckung wegen Urkundenfälschung. Der Mann zahlte die geforderte Geldstrafe von 950 Euro sowie 981,96 Euro Verfahrenskosten und konnte so eine 25-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.
Quelle: Presseportal








