Mehrere ausländische Staatsangehörige zahlen Geldstrafen, um Ersatzhaft zu vermeiden.
Pomellen: Haftbefehle am Wochenende vollstreckt

Pasewalk (ost)
Ein 47-jähriger Bürger von Weißrussland wurde am ehemaligen Grenzübergang Linken gestoppt und überprüft. Die polizeiliche Überprüfung ergab eine Fahndung der STA Passau zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Mann zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 1350,00 EUR + 82,50 EUR Verfahrenskosten und vermied damit 15 Tage Ersatzhaft.
Ein 28-jähriger Bürger von Polen wurde in Pomellen gestoppt und überprüft. Die STA Dessau-Roßlau suchte ihn mit Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr. Er zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 1750,00 EUR + 264,85 EUR Verfahrenskosten und konnte so 50 Tage Ersatzhaft vermeiden.
Ein 33-jähriger Bürger von Polen wurde von Unterstützungskräften aus Stralsund auf der BAB 11 am ehemaligen Grenzübergang Pomellen aus Polen kommend als Mitfahrer in einem PKW mit polnischer Zulassung gestoppt und überprüft. Die polizeiliche Überprüfung ergab eine Fahndung der STA Oldenburg wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort zur Festnahme/Strafvollstreckung. Der Mann zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 900,00 EUR und 119,50 EUR Verfahrenskosten. Dadurch konnte er 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.
Ein 25-jähriger Bürger von Polen hatte weniger Glück. Er wurde auf der BAB 11 in Pomellen als Fahrer eines PKW mit polnischer Zulassung gestoppt und überprüft. Die STA Frankfurt am Main suchte ihn wegen Trunkenheit im Verkehr mit Haftbefehl. Der Mann sollte eine Geldstrafe in Höhe von 690,00 EUR und 10,00 EUR Restgeldstrafe sowie 116,00 EUR Verfahrenskosten zahlen. Das Geld konnte er nicht aufbringen. Er wurde zur Ableistung einer 23-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Neustrelitz eingeliefert.
Quelle: Presseportal








