Ein Deutscher und ein Pole zahlen hohe Geldstrafen auf der Autobahn. Ersatzfreiheitsstrafen drohten bei Nichtzahlung.
Pomellen: Hohe Geldstrafe vollstreckt

Pasewalk (ost)
Ein 58-jähriger Deutscher wurde gestern Abend von einer Streife der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern-Greifswald (Zusammenarbeit von Bundespolizei, Landespolizei und Bundeszollverwaltung) auf der Autobahn A11, zwischen den Abfahrten Schmölln und Penkun, in Richtung Polen als Fahrer eines Fahrzeugs mit polnischer Zulassung identifiziert und in Storkow gestoppt und überprüft. Die polizeiliche Überprüfung ergab eine Fahndungsausschreibung der Staatsanwaltschaft Berlin zur Festnahme / Strafvollstreckung wegen Betrugs. Der Mann bezahlte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 6000,00 Euro sowie 89,50 Euro Verfahrenskosten. Bei Nichtzahlung hätte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 75 Tagen antreten müssen.
Gleichzeitig wurde in Pomellen ein 32-jähriger Pole kontrolliert. Er saß als Beifahrer in einem Transporter mit polnischer Zulassung auf dem Weg nach Berlin. Die polizeiliche Überprüfung ergab eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) zur Festnahme / Strafvollstreckung wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Verbindung mit versuchter Gefangenenbefreiung. Hier waren eine Geldstrafe in Höhe von 190,00 Euro sowie 81,00 Euro Verfahrenskosten zu zahlen. Im Falle der Nichtzahlung waren 19 Tage Ersatzfreiheitsstrafe festgelegt. Auch dieser Mann zahlte die geforderten Geldbeträge.
Quelle: Presseportal








