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Pomellen: Polizei stoppt betrunkenen Mehrfachstraftäter

Ein 31-jähriger Pole wurde gestern in Pomellen angehalten. Er hatte 3 Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung und 1,76 Promille Alkohol im Blut.

Foto: Depositphotos

Pomellen (ost)

Am gestrigen Mittag wurde ein 31-jähriger Pole in Pomellen angehalten und überprüft, während er mit seinem Auto in Richtung Polen unterwegs war. Die Überprüfung ergab 3 Fahndungsmeldungen zur Aufenthaltsermittlung. 1. durch die Staatsanwaltschaft Bremen- Besonders schwerer Fall des Diebstahls, 2. durch die Staatsanwaltschaft Bremen- Diebstahl 3. durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg- Räuberischer Diebstahl.

Der Mann konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorzeigen. Bei der Inspektion des Fahrzeugs wurden verschiedene Buntmetallkabel, ca. 20 kg schwer, in einer Reisetasche entdeckt. In einer Tüte wurde ein somalischer Reisepass und in einer anderen Tüte eine beträchtliche Menge Testosteron gefunden. Außerdem befanden sich verschiedene Werkzeuge im Fahrzeug. Die gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten bei dem Mann einen starken Alkoholgeruch. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 1,76 Promille. Außerdem gab der Pole an, am 05.10.2026 Cannabis konsumiert zu haben. Die Landespolizei MV wurde über den Vorfall informiert und übernahm den Fall zuständigkeitshalber. Der Pole muss sich nun wegen Verstoß gegen das Antidopinggesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 6598 auf 6573 zurück. Unter den Verdächtigen waren 5556 Männer und 1042 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 5585 Männer und 988 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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