Bundespolizeiinspektion Pasewalk stoppt BMW mit deutschen Staatsangehörigen, Zollfahndung Berlin-Brandenburg übernimmt Ermittlungen.
Pomellen: Verdächtige Drogenverkäufer bei Einreise gestellt

Pasewalk / Pomellen / Berlin / Frankfurt/Oder (ost)
Während der Einreisekontrolle in Pomellen am 06.09.2026 um 18:30 Uhr hat die Bundespolizei einen BMW mit fünf deutschen Staatsbürgern aus Berlin, Aachen und Frankfurt/Oder überprüft. Es handelte sich um vier Männer im Alter von 21 bis 45 Jahren und eine Frau (31), die auf dem Rückweg vom “Mystic Creature Festival” waren, das vom 3. bis 7. September 2026 in Polen in der Nähe von Stettin stattfand.
Bei der Inspektion des Fahrzeugs wurden bei vier der fünf Reisenden verschiedene Betäubungsmittel und eine beträchtliche Menge Bargeld (knapp 40000,- Euro) entdeckt. Bei weiteren Durchsuchungen, unter anderem mit einem Rauschgiftspürhund des Zolls, wurden Kokain, LSD, Marihuana, Testosteron, Cannabis, verschiedene Antidepressiva und Epileptika in verschiedenen Kleidungsstücken, die am Körper getragen wurden, gefunden. Daraufhin wurde die Zollfahndung Berlin Brandenburg hinzugezogen.
Die jetzt gefundenen Betäubungsmittel, Mobiltelefone und das Bargeld wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, der Hauptverdächtige, ein 45-jähriger aus Frankfurt/Oder, wurde vorläufig in Gewahrsam genommen, um am Montag dem Haftrichter vorgeführt zu werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fall, einschließlich aller Beweismittel, gestern Vormittag an die Zollfahndung Berlin-Brandenburg übergeben, die unter anderem die Vorführung des 45-Jährigen vor dem Haftrichter und die Durchsuchung der Wohnung übernahm. Dabei konnten weitere 30 Cannabispflanzen sowie weitere Betäubungsmittel wie Kokain, LSD, Amphetamine und Dopingmittel sichergestellt werden.
Die weiteren Maßnahmen, darunter Ermittlungsverfahren und Strafanzeigen, werden nun von der Zollfahndung Berlin-Brandenburg durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 7972, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








