Ein Mann aus São Tomé und Príncipe, der illegal von Portugal über Frankreich nach Deutschland eingereist war, wurde nach Berlin-Brandenburg abgeschoben.
Porto: Unerlaubte Einreise endet in Abschiebung

Stralsund (ost)
In der Nacht vom Freitag auf den Samstag (26.04.2025) wurde ein Mann in Gingst auf Rügen von Bundespolizisten festgenommen, der illegal von Portugal über Frankreich nach Deutschland eingereist war. Heute (29.04.2025) wurde der Mann über den Flughafen Berlin-Brandenburg nach Portugal abgeschoben.
Der Mann stammt aus São Tomé und Príncipe (einem afrikanischen Inselstaat) und fiel den Beamten in Gingst auf. Bei der Überprüfung des 41-Jährigen stellte sich heraus, dass er bis November 2024 einen Aufenthaltstitel für Portugal besaß. Ersten Ermittlungen zufolge reiste der Mann letzte Woche von Porto über Frankreich nach Deutschland. Er gab an, auf der Suche nach Arbeit zu sein.
Am 27.04.2025 wurde gerichtlich entschieden, dass der Mann bis zu seiner Abschiebung in Haft bleibt. Gemäß dem Dubliner Übereinkommen wird er in das Land seines letzten legalen Aufenthalts, Portugal, abgeschoben. Heute Morgen (29.04.2025) begleiteten Bundespolizisten den Mann zum Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Rückflug nach Lissabon startete wie geplant um 13:25 Uhr.
Quelle: Presseportal








