Polizei stoppt alkoholisierte Fahrzeugführer mit Kindern im Auto und Simson-Fahrer ohne Fahrerlaubnis und mit Drogen
Poseritz: Trunkenheitsfahrten auf Rügen

Rügen (Landkreis Vorpommern-Rügen) (ost)
Am letzten Wochenende hatten die Polizeibeamten auf der Insel Rügen zweimal mit stark alkoholisierten Fahrern zu tun – mit sehr unterschiedlichen, aber in beiden Fällen äußerst gefährlichen Situationen.
Unterwegs mit über 1,6 Promille und vier Kindern im Auto
Am Samstag, dem 15.11.2025, gegen 21:30 Uhr, bemerkten Streifenpolizisten in der Nähe von Poseritz ein Fahrzeug, das aufgrund seiner ungewöhnlich schnellen Fahrweise auffiel. Bei der folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer offensichtlich stark betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Besonders besorgniserregend: Der Mann hatte vier Kinder im Auto – darunter ein Säugling und drei weitere Kinder unter zehn Jahren. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an, zogen den Führerschein ein und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer ein. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Simson-Fahrer mit fast 2,9 Promille, Drogen und ohne Fahrerlaubnis
Nur etwa eine Stunde später, gegen 22:30 Uhr, wurde die Polizei nach Sargard gerufen. Dort wurde gemeldet, dass ein Mann stark alkoholisiert mit einem Simson-Moped unterwegs war.
Der Verdächtige wurde von der Polizei aufgegriffen. Während der Maßnahmen leistete er Widerstand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,9 Promille. Darüber hinaus war ein Drogenschnelltest positiv.
Als ob das nicht genug wäre: Der Mann besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männlich und 1042 weiblich waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.228 Fälle (2,21%). Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, wurden in 334 Fällen registriert (0,6%). Die Mehrheit der Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Bezogen auf die Lage der Unfälle waren 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








