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Pritzier: Zwei Fahrer nach Unfällen gestoppt

Die Polizei stoppte zwei alkoholisierte Fahrer nach Verkehrsunfällen im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Einer hatte 1,64 Promille, der andere über ein Promille im Blut.

Foto: Depositphotos

Pritzier/Wöbbelin/Stolpe (ost)

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat die Polizei am Freitag zwei betrunkene Autofahrer nach Verkehrsunfällen gestoppt.

Frühmorgens gegen 06:20 Uhr fiel den Polizeibeamten auf der B5 ein Opel auf, der unsicher fuhr. Das Fahrzeug kam in Richtung Pritzier von der Straße ab und prallte gegen einen Leitpfosten. Die Polizei stoppte das Auto daraufhin. Bei der 44-jährigen deutschen Fahrerin, die auf dem Weg zur Arbeit war, wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Im Krankenhaus wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Führerschein eingezogen. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Am Mittag kam es auf der BAB 24 zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin zu einem Verkehrsunfall während eines Überholmanövers. Ein VW geriet gegen 13:30 Uhr ins Schleudern, prallte gegen die Leitplanke und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen. Der 63-jährige Fahrer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch. Ein Test ergab einen Wert von über einem Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe im Krankenhaus entnommen und der Führerschein sichergestellt. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Dabei gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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