Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Pruchten: Verkehrsunfall auf L21 bei Barth mit 6 Verletzten

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der L21 zwischen Barth und Pruchten. Zwei Personen wurden schwer verletzt, vier leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Barth (ost)

Am 12.04.2026 um etwa 14:10 Uhr gab es einen schweren Autounfall auf der Landstraße 21 zwischen Barth und Pruchten.

Laut aktuellen Informationen fuhr ein 85-jähriger Autofahrer mit seinem Renault auf der L 21 von Barth kommend und geriet aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Dacia eines 78-jährigen Fahrers.

Der Fahrer des Dacia und seine 81-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Der Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Danach wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Rostock geflogen.

Neben dem Fahrer des Renault befanden sich eine 84-jährige Beifahrerin sowie zwei Kinder im Alter von 10 und 13 Jahren zum Zeitpunkt des Unfalls im Auto. Alle vier Personen wurden leicht verletzt und ins Helios Hanseklinikum nach Stralsund gebracht.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger und kommen aus der Region. Neben den Polizeikräften waren 5 Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber und 24 Freiwillige Feuerwehrleute aus Barth an der Unfallstelle im Einsatz. Die L21 war für etwa 4,5 Stunden voll gesperrt, um die Verletzten zu versorgen, die Fahrzeuge zu bergen und den Unfall aufzunehmen. An beiden Autos entstand ein erheblicher Schaden in Höhe von 30.000EUR.

Um die Unfallursache zu klären, wurde ein Sachverständiger der DEKRA aus Stralsund hinzugezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24