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Puddemin: Segler aus Niedersachsen gerieten in Seenot

Zwei Jollensegler aus Niedersachsen überlebten einen Sturm im Greifswalder Bodden und wurden gerettet.

Foto: unsplash

Sassnitz (ost)

Am 23.07.2024 gerieten zwei Segler aus Niedersachsen in der Palmer- Ort- Rinne (Übergang vom Greifswalder Bodden zum Strelasund) in eine Notlage, nachdem ein Gewitter sie überraschte. Sie hatten ihre etwa 6 m langen offenen Holzboote am frühen Morgen in Wolgast gestartet und wollten bis zum Abend den Wasserrastplatz in Puddemin erreichen.

Als sie um 17.45 Uhr in das Gewitter gerieten, waren die Windböen und Wellen so stark, dass ihre Boote voll Wasser liefen und zu sinken drohten. Sie setzten einen Notruf über Telefon ab. Sofort wurden das Seenotboot „Wilma Sikorski“ der DGzRS aus Stralsund, das Schlauchboot „MV 13“ der WSP Stralsund und der Rettungshubschrauber „Northern Rescue 2“ aus Güttin alarmiert. Landseitig wurden sie von den Freiwilligen Feuerwehren Zudar und Groß Schoritz sowie einem Funkstreifenwagen der WSP Sassnitz unterstützt.

Bevor die Rettungskräfte die Segler erreichten, konnten sie sich ans Ufer retten. Ein Boot musste aufgegeben werden und sank etwa 100 m vor dem Strand. Ein Krankenwagen brachte die beiden unterkühlten Männer ins Sana-Krankenhaus Bergen, wo sie noch am selben Abend entlassen wurden. Die Freiwillige Feuerwehr konnte das gesunkene Boot bergen und reparieren.

Anschließend wurden beide Boote von dem Mehrzweckeinsatzboot der Berufsfeuerwehr Stralsund in den Hafen Glewitz geschleppt. Die Ermittlungen der WSP sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Es gab 1.233 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,3% der Gesamtzahl ausmacht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 87,97% der Gesamtanzahl. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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