Polizei sucht Zeugen nach Vorfall im Großen Moor. Ermittlungen laufen, Hinweise erbeten.
Räuberische Erpressung in Schwerin

Schwerin (ost)
Am Abend des Sonntags, dem 20.09.2026, ereignete sich in der Gegend des Großen Moores in Schwerin ein räuberischer Erpressungsfall. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach bisherigen Informationen wurde ein 21-jähriger Deutscher gegen 21:40 Uhr in der Nähe des Tunnels am Großen Moor, in der Höhe der Schlachterstraße/Baderstraße, von drei bisher unbekannten Personen unter Drohung von Gewalt aufgefordert, seinen Rucksack herauszugeben. Der 21-Jährige kam der Aufforderung nach und blieb unverletzt. Danach entfernte sich das Trio mit dem Rucksack in Richtung Marstall.
Die Beschreibung der drei Tatverdächtigen lautet wie folgt:
Beschuldigter 1:
Beschuldigter 2:
Beschuldigte 3:
Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Tatverdächtigen geben können, sich bei der Polizeiinspektion Schwerin unter 0385 5180 2224 oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de zu melden. Hinweise können auch bei jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 556 deutlich höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 44. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 113 im Jahr 2022 auf 189 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








