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Räuberischer Diebstahl in Schweriner Altstadt

In den frühen Morgenstunden des 21.03.2026 wurde ein 42-jähriger Deutscher bedrängt und bestohlen. Zwei Tatverdächtige wurden dank Zeugenangaben von der Polizei gestellt.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

In den frühen Morgenstunden des 21.03.2026 ereignete sich in der Altstadt von Schwerin ein räuberischer Diebstahl. Aufmerksame Zeugen im Bereich des Klöresgangs bemerkten den Vorfall und alarmierten sofort die Polizei.

Nach bisherigen Informationen wurde ein 42-jähriger deutscher Mann gegen 07:00 Uhr von vier Unbekannten angesprochen und belästigt. Einer der Verdächtigen soll dann das Handy des Mannes gestohlen haben. Als ein Zeuge eingriff, flüchteten die Täter mit dem Telefon. Der 42-Jährige blieb unverletzt.

Dank der schnellen Reaktion und einer genauen Personenbeschreibung konnten die Polizeistreifen zwei Verdächtige im Lobedanzgang festnehmen. Es handelt sich um einen 32-jährigen Mann aus Marokko und einen 24-jährigen Mann aus Tunesien. Zwei weitere Verdächtige sind noch auf der Flucht.

Das gestohlene Handy wurde bei der Durchsuchung der beiden Männer zunächst nicht gefunden. Durch weitere Maßnahmen gelang es jedoch, das Telefon sicherzustellen und dem Geschädigten zurückzugeben.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen. Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Informationen zur Identifizierung der flüchtigen Verdächtigen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden (telefonisch unter 0385 51802224 oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de).

Die Polizei dankt den aufmerksamen Zeugen ausdrücklich für ihren mutigen Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 Männer und 4 Frauen. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wovon alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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