Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Ramin: Verkehrsunfall auf B113 bei Linken

Zwei PKW kollidieren, eine Person verletzt, 15.000 Euro Sachschaden, Straßensperrung für Bergung und Unfallaufnahme.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Am Sonntag, den 18.08.2024 um etwa 10:25 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße (B) 113 zwischen Linken und Grambow im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde.

Laut bisherigen Untersuchungen fuhr der 36-jährige deutsche Autofahrer eines PKW Mazda auf der B 113 von Linken in Richtung Grambow, während der 56-jährige nordmazedonische Fahrer eines PKW Mercedes-Benz von Grambow in Richtung Linken unterwegs war. Etwa 600 Meter vor der Kreuzung B 113/B 104 geriet der Mazda-Fahrer in einer Rechtskurve aus bisher unbekannten Gründen in den Gegenverkehr und kollidierte seitlich mit dem Mercedes-Benz. Der Nordmazedonier wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden eigenverantwortlich geborgen. Die B 113 war vorübergehend für die Bergung und Unfallaufnahme gesperrt. Die Bundespolizei und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ramin waren dabei behilflich.

Vor dem Eintreffen der Polizei waren bereits Rettungskräfte und sechs Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Ramin, Grambow, Löcknitz, Bismark und Ladenthin vor Ort, da eines der Fahrzeuge über ein eCall-System verfügte, das unmittelbar nach dem Unfall automatisch die Rettungsleitstelle Vorpommern-Greifswald alarmierte.

Im Namen von

Mathias Müller

Polizeipräsidium Neubrandenburg

Dezernat 1, Einsatzleitstelle Tel.: 0395/ 55 82 – 2223 Fax: 0395/ 55 82 – 20226 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 288 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 87,97% oder 47.066 Unfällen. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24