Ein 43-Jähriger wurde von zwei Männern angegriffen, verletzt und ausgeraubt. Die Polizei sucht nach den Tätern.
Raub am Bahnhof Neustrelitz

Neustrelitz (ost)
In der Nacht wurde der Polizei bekannt, dass es am Neustrelitzer Bahnhof gegen 02:30 Uhr zu einem Raub und einer gefährlichen Körperverletzung kam.
Ein 43-jähriger Mann stieg kurz vor dem Vorfall aus einem Zug aus und ging auf die Südseite des Bahnhofs, um dort zu rauchen. Zwei unbekannte Männer sprachen ihn an, da sie auch etwas rauchen wollten. Als der 43-Jährige seinen Joint nicht teilen wollte, schlugen ihm die Männer mehrmals ins Gesicht. Als er zu fliehen versuchte, stellte ihm einer der Täter ein Bein, wodurch er zu Boden fiel. Die Tatverdächtigen traten und schlugen dann auf den am Boden liegenden Mann ein, bevor sie seine Umhängetasche stahlen und flohen.
Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 60 Euro.
Die Polizei sucht nun nach den beiden unbekannten Tätern und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Der Geschädigte konnte die Täter wie folgt beschreiben: Täter 1: – Männlich – Ungefähr Anfang 20 – Schwarzhaarig – Circa 1,60m – 165 m groß Täter 2: – Männlich – Ungefähr Anfang 20 – Schwarzhaarig – Circa 1,70 m – 1,75 m groß
Zudem trug einer der Täter einen grauen Schal und einen schwarzen Pullover.
Personen, die Informationen zur Tat oder den Tätern haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neustrelitz unter 03981 2580, an die Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei-mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








