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Raub in Greifswald – Polizei sucht Zeugen

Ein 41-jähriger Mann wurde in Greifswald von drei Tätern ausgeraubt und verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Am Dienstagabend (03.02.2026) um 23:15 Uhr wurde die Polizei über den Notruf informiert, dass ein 41-jähriger Mann in der Feldstraße in Greifswald von drei Tätern ausgeraubt und verletzt wurde.

Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei waren die drei Täter dem 41-Jährigen bis zu seiner Wohnanschrift gefolgt. Als er um 23:15 Uhr den Hausflur eines Mehrfamilienhauses betrat, folgten ihm die Täter durch die offene Haustür und griffen ihn unerwartet an. Danach nahmen sie dem Opfer zwei Taschen ab, in denen sich persönliche Gegenstände und Bargeld befanden. Der 41-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt und erlitt unter anderem eine Platzwunde an der Nase.

Der Geschädigte beschrieb die drei Verdächtigen wie folgt:

Die Fahndung nach den Tätern, die unmittelbar nach der Tat eingeleitet wurde, war nicht erfolgreich. Die Kriminalpolizei übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen, während der Kriminaldauerdienst Spuren am Tatort sicherte.

Die Polizei bittet nun um Hinweise. Zeugen, die am Dienstag, den 03.02.2026, zwischen 23:00 Uhr und 00:00 Uhr in der Feldstraße oder der Franz-Mehring-Straße Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 540-0, über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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