Unbekannter erbeutet Musikbox. Polizei ermittelt wegen schweren Raubes, sucht dringend Zeugen.
Raub in Greifswald

Greifswald (ost)
Am 28.04.2025, um circa 00:40 Uhr, wurde in der Joliot-Curie-Straße in Greifswald ein schwerer Raub gemeldet, der der Polizei gemeldet wurde. Ersten Informationen zufolge wurden ein 26-jähriger Deutscher und seine 23-jährige Begleiterin (beide deutsche Staatsbürger) zuerst von einem unbekannten männlichen Täter auf einem Fahrrad verfolgt.
An der Stelle der Opfer hielt der Verdächtige dann an, stieg vom Fahrrad ab und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe der mitgeführten Musikbox des 26-jährigen Deutschen und seiner 23-jährigen Begleiterin. Während der Bedrohung mit dem Messer soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Personen gekommen sein, bei der es dem unbekannten Verdächtigen gelang, die Musikbox zu stehlen. Danach flüchtete er vom Tatort.
Es liegt keine genaue Beschreibung des Verdächtigen vor. Laut den Opfern handelte es sich um einen jüngeren Mann im Alter von etwa 18 Jahren. Bei der Auseinandersetzung wurde niemand verletzt, der Schaden der gestohlenen Musikbox beläuft sich auf etwa 350 Euro.
Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen schweren Raubes und bittet um Zeugenaussagen.
Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum unbekannten Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 5400, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 436 Männer und 39 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 556 Männer und 44 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 113 im Jahr 2022 auf 189 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, alle konnten aufgeklärt werden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige. 5 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








