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Raub in Rostocker Stadtmitte

Polizei sucht Zeugen nach Vorfall in Richard-Wagner-Straße. Täterbeschreibung: zwei männliche Personen, 16-17 Jahre alt, 170-185 cm groß, eine blaue und eine schwarze Jacke.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Montag, den 17.11.2025, ereignete sich angeblich ein Raubüberfall in der Richard-Wagner-Straße in Rostock, zu dem die Polizei nun um Unterstützung bittet.

Nach bisherigen Informationen betraten gegen 20:00 Uhr zwei unbekannte Männer ein Restaurant in der Richard-Wagner-Straße. Zuerst verließen sie das bereits geschlossene Lokal. Um 20:50 Uhr kehrten die beiden Männer zurück und bedrohten angeblich die 43-jährige deutsche Frau und forderten Bargeld.

Die Frau konnte zunächst aus dem Geschäft fliehen. Als sie bemerkte, dass die Verdächtigen versuchten, mit persönlichen Gegenständen – darunter einem Fahrrad – zu fliehen, kehrte sie zu den Männern zurück. Beim Versuch, einen der Männer aufzuhalten, soll sie von ihm ins Gesicht geschlagen worden sein.

Erst als ein unbekannter Zeuge auf die Situation aufmerksam wurde und sich näherte, ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flohen in Richtung Hauptbahnhof. Die persönlichen Gegenstände blieben zurück.

Täterbeschreibung:

Die Frau beschrieb die beiden Verdächtigen wie folgt:

männlich

ca. 16-17 Jahre alt

ca. 170-185 cm groß

Kleidung: eine Person trug eine blaue Jacke, die andere eine schwarze Jacke

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat den Vorfall in der Richard-Wagner-Straße beobachtet? Insbesondere wird der unbekannte Zeuge gesucht, der dazu beigetragen hat, dass die Täter geflohen sind.

Hinweise werden vom Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381/4916-1616, von jeder anderen Polizeidienststelle oder von der Internetwache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 484 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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