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Raub in Schweriner Fußgängerzone

Polizei sucht Zeugen für versuchten Raub in der Schmiedestraße, wo zwei Frauen eine 62-jährige Frau bestohlen wollten.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Die Polizei ersucht um Informationen zu einem versuchten Raub, der gestern Mittag in der Schmiedestraße in der Altstadt von Schwerin stattgefunden hat.

Nach bisherigen Informationen haben zwei bisher unbekannte Frauen gegen 12:45 Uhr versucht, einer 62-jährigen deutschen Frau ihre Einkaufstaschen sowie ihre Handtasche zu entwenden. Als das Opfer versuchte, ihr Eigentum zu verteidigen, kam ein bisher unbekannter Zeuge zu Hilfe. Der Mann schrie die Täterinnen an, woraufhin sie ohne Beute in Richtung Markt flohen.

Die 62-jährige Frau blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Die beiden flüchtigen Täterinnen werden wie folgt beschrieben: – etwa 20 bis 30 Jahre alt – schlanke Figur – trugen jeweils ein dunkles Kopftuch, dunkle Mäntel und Handschuhe

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, insbesondere den helfenden Mann, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0385 5180 2224 oder per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, von denen 380 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 475, darunter 436 Männer und 39 Frauen. 113 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 657 Fälle, wobei 484 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 600, darunter 556 Männer und 44 Frauen. Von den Verdächtigen waren 189 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

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