Die Polizei ermittelt nach einem Raub im Stralsunder Stadtwald, bei dem zwei Männer ein E-Bike gestohlen haben.
Raub in Stralsunder Stadtwald

Stralsund (ost)
Heute (20. Juli 2026) wurde die Polizei gegen 07:00 Uhr über einen vermuteten Raub im Stralsunder Stadtwald informiert.
Nach aktuellen Informationen fuhr ein 27-jähriger deutscher Mann mit seinem schwarzen E-Bike der Marke Riese & Müller den Stadtwald aus Richtung Strelapark kommend. An der Königsmarkstraße und der Vogelwiese sprangen plötzlich zwei bisher unbekannte Männer aus einer Böschung hinter einem Baum hervor.
Ein Verdächtiger soll den 27-Jährigen von seinem E-Bike gestoßen haben, so dass er zu Boden fiel. Danach sollen die beiden Männer das E-Bike genommen und in Richtung Strelapark geflohen sein.
Die beiden Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Der 27-Jährige flüchtete dann zu Fuß bis zur Einmündung An den Bleichen/Ecke Vogelwiese. Dort machte er eine Passantin auf sich aufmerksam, die ihm half, die Polizei zu verständigen.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zur Auffindung der Tatverdächtigen oder des gestohlenen E-Bikes.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes sowie des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den bisher unbekannten Tatverdächtigen oder zum Verbleib des schwarzen E-Bikes geben können, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831 2890 0, über das digitale Polizeirevier (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfälle in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei der Großteil männlich war. Interessanterweise stieg auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 113 auf 189. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








