Ein 41-Jähriger wurde von einem Unbekannten angegriffen, der sein Mobiltelefon stehlen wollte. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Raubversuch in Wismar-Wendorf

Wismar (ost)
Schon am vergangenen Montag, dem 10. August 2026, ereignete sich ein versuchter Raub im Stadtteil Wendorf in Wismar. Die Straftat fand in einem Park zwischen der Erwin-Fischer-Straße und der Rudolf-Breitscheid-Straße statt, in der Nähe des Spielplatzes am alten Gutshof.
Nach bisherigen Informationen wurde der 41-jährige Geschädigte gegen 19:30 Uhr von einem bisher unbekannten Täter aufgefordert, sein Handy herauszugeben. Als er dies verweigerte, schlug der Unbekannte ihm ins Gesicht. Danach kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Der Täter konnte letztendlich nicht das Handy erhalten und entfernte sich vom Tatort.
Der 41-jährige Mann erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde von Rettungskräften zur weiteren medizinischen Versorgung ins Sana Hanse-Klinikum Wismar gebracht.
Der Verdächtige wird als männlich, etwa 186 cm groß und mit kurzen braunen Haaren beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat soll er komplett dunkel gekleidet gewesen sein.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Raubes aufgenommen und bittet um Unterstützung.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen über den Täter haben, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Wismar unter der Telefonnummer 03841 203-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, von denen 380 gelöst wurden. Es gab insgesamt 475 Verdächtige, darunter 436 Männer und 39 Frauen. 113 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 657, von denen 484 gelöst wurden. Es gab insgesamt 600 Verdächtige, darunter 556 Männer und 44 Frauen. 189 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








