Am Wochenende gab es in vier Häusern rund um die südliche Müritz Einbrüche. Die Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit und Hinweise auf mögliche Täter.
Rechlin: Einbrüche in Häuser – reisende Täter

Wesenberg/Dambeck/Röbel (ost)
Am vergangenen Wochenende wurden in vier Häusern rund um die südliche Müritz Einbrüche verübt. Zwei davon wurden in Wesenberg, einer in Dambeck und einer in Rechlin gemeldet. Die Polizei vermutet, dass es sich um reisende Täter handelt, die die Orte und potenzielle Häuser zuvor ausspähen und dann bei passender Gelegenheit zuschlagen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Täter weitere Häuser in der Müritzregion ins Visier nehmen, bittet die Polizei um erhöhte Wachsamkeit und insbesondere darum, Häuser auch bei kurzer Abwesenheit ausreichend zu sichern.
Zu den aktuellen Vorfällen vom Wochenende:
In Wesenberg wurde der Polizei am Samstagabend der Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Tiergartenstraße gemeldet. Ein Zeuge beobachtete zwei Männer, die aus dem Haus kamen und in Richtung Bahnhof liefen. Die Polizei durchsuchte den Bereich und kontrollierte Personen am Bahnhof sowie im Zug. Allerdings konnte niemand gefunden werden.
Auch in Wesenberg gab es einen weiteren Einbruch in ein Haus im Bereich „Siedlung“. Dieser wurde am Sonntag entdeckt und gemeldet. Es wird jedoch vermutet, dass der Einbruch auch bereits am Samstag stattfand.
In Rechlin brachen die bisher unbekannten Täter am Samstag zwischen 18:00 und 22:00 Uhr in ein Haus in der Mittelstraße ein.
In Dambeck wurde in ein Haus in der Kurzen Straße eingebrochen.
Der Kriminaldauerdienst kam an den Tatorten zur Spurensicherung zum Einsatz.
Der Gesamtwert des gestohlenen Bargelds und der Wertgegenstände beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.
Am Wochenende meldeten sich zwei Personen bei der Polizei, die in den Bereichen Wesenberg und Gotthun verdächtige Fahrzeuge und Personen beobachtet haben. In Gotthun sollen am Sonntagnachmittag ein Mann in Jogginghose und weißen Turnschuhen sowie eine Frau mit Kopftuch unterwegs gewesen sein. Sie sollen um die Grundstücke herumgeschlichen sein und dann in einem weißen VW Passat mit HBS-Kennzeichen davongefahren sein. Der andere Zeuge aus Wesenberg berichtete am Samstagabend von einem VW Golf, der auffällig in der Gegend der Einbrüche hin- und herfuhr.
Solche Beobachtungen sind für die Ermittlungen der Kriminalpolizei wichtige Hinweise auf mögliche Täter. Wer verdächtige Personen beobachtet, die Häuser ausspähen, sollte sofort die Polizei über den Notruf 110 informieren.
Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise zu den Einbrüchen geben können, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle der Polizei unter 0395 / 5582 2224 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, davon 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








