Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Regionalexpress Zusammenprall in Eggesin

Eine Fahrzeugführerin übersah den Regionalexpress an einem Bahnübergang in Eggesin. Der Unfall verursachte eine Sperrung von 161 Minuten und 7 Teilausfällen.

Foto: Depositphotos

Eggesin / Pasewalk (ost)

Heute Morgen um 10:14 Uhr gab es erneut einen Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Regionalexpress an einem unbeschrankten Bahnübergang in Eggesin. Der RE 13208 war auf dem Weg von Ueckermünde nach Torgelow, als eine 69-jährige Fahrerin, obwohl an dieser Stelle in der Wiesenstraße nur 10 km/h erlaubt sind, mit dem Zug kollidierte.

Es ist bisher bekannt, dass das Auto am Heck vom Zug erfasst und quer zur Straße gedreht wurde, der aus Richtung Ueckermünde kam.

Der Regionalexpress hatte zu diesem Zeitpunkt 30 Passagiere an Bord, die alle unverletzt blieben, ebenso wie der Lokführer, der einen Schock erlitt und ausgewechselt wurde.

Die Autofahrerin wurde zunächst als verletzt eingestuft. Ein Rettungswagen wurde von der Landespolizei angefordert. Die Frau aus Ahlbeck (UER), die glücklicherweise nur einen Schock erlitt, wurde von Polizisten nach Hause begleitet.

Die Passagiere konnten ihre Reise mit einem von der Bahn organisierten Bus fortsetzen.

Der Zug erlitt laut Notfallmanager einen Schaden von etwa 3000 EUR bis 5000 EUR. Der Schaden am Auto wird von der Landespolizei MV auf etwa 10000 EUR geschätzt.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

Es kam zu einer Gesamtverspätung von 161 Minuten. Die Strecke war von 10:14 Uhr bis 12:47 Uhr vollständig gesperrt, wobei es zu 7 Teilausfällen kam.

Um 12:50 Uhr wurde die Strecke vom Notfallmanager der Bahn wieder freigegeben und der Regionalexpress setzte seine Fahrt fort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtanzahl entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24