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Rerik: Schiffsunfall im Salzhaff

Ein Fahrgastschiff aus Rerik lief auf eine Sandbank, konnte aber sicher zurückgebracht werden. Keine Verletzten, keine Schäden am Schiff.

Foto: unsplash

Wismar (ost)

Am Dienstag, dem 05.05.2026, erhielt die WSPI Wismar gegen 14:25 Uhr von einem Schiffsführer eines Fahrgastschiffes die Meldung über einen Schiffsunfall. Ein Ausflugs-Fahrgastschiff (deutsche Flagge) aus Rerik mit 45 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord war auf eine Sandbank im Salzhaff, etwa 620 Meter vom Ufer entfernt, gelaufen. Das Fahrgastschiff konnte nicht eigenständig freikommen. Das Seenotrettungsboot „Wilmar Sikorski“ und der Seenotrettungskreuzer „Arkona“ wurden alarmiert. Gegen 19:00 Uhr gelang es, das Fahrgastschiff freizuschleppen. Anschließend konnte das Schiff aus eigener Kraft nach Rerik zurückkehren. Die WSPI Wismar unterstützte den gesamten Rettungseinsatz zusammen mit der Rettungsleitstelle (MRCC) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Fahrgäste waren zu keiner Zeit in Gefahr. Es gab keine Verletzten. Das Fahrgastschiff wurde ersten Erkenntnissen zufolge nicht beschädigt. Die Wasserschutzpolizei Wismar hat eine Schiffsunfallanzeige aufgenommen. Die Schiffszertifikate und Befähigungsnachweise des Schiffsführers wurden überprüft. Es lag keine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit des Schiffsführers vor. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 334 Fällen oder 0,6% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199 oder 88,42%, sind Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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