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Ribnitz-Damgarten: Alkoholisierter Mann randaliert im Zug

Ein betrunkener Mann verweigerte die Ausweiskontrolle, griff die Beamten an und wurde gefesselt. Nach ärztlicher Behandlung wurde er entlassen und muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Foto: unsplash

Ribnitz-Damgarten, Stralsund (ost)

Am Montagnachmittag (11.11.2024) überprüften Bundespolizisten im Regionalexpress von Stralsund nach Rostock einen deutlich betrunkenen Mann. Er präsentierte sein Ausweisdokument, verweigerte jedoch die Herausgabe. Statt dessen schrie er laut herum und setzte sich auf seine Identitätskarte. Als einer der Beamten versuchte, die Karte zu ergreifen, griff der Mann ihn körperlich an, was dazu führte, dass der Angreifer gefesselt werden musste.

In Ribnitz-Damgarten endete die Reise für den 44-jährigen polnischen Staatsangehörigen, wodurch der Zug seine Fahrt ungestört fortsetzen konnte. Beim Verlassen des Zuges trat der Mann mehrmals in Richtung der Bundespolizisten und widersetzte sich vehement der polizeilichen Maßnahme.

Am Bahnhof erwartete bereits ein vorsorglich hinzugezogener Notarzt, der die Verlegung in ein Krankenhaus anordnete. Dort wurde ein Atemalkoholwert von 1,22 Promille festgestellt und eine Blutprobe zur genauen Bestimmung des Alkoholwerts entnommen. Außerdem hatte der Mann ein Cannabis-Tabak-Gemisch von etwa 5 Gramm bei sich.

Nach der medizinischen Versorgung und einer erneuten Belehrung durch die Bundespolizisten wurde der Mann vor Ort entlassen. Er wird sich später wegen seines Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 im Jahr 2022 auf 6573 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg leicht von 5556 auf 5585, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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