Die Kriminalpolizei ermittelt zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäusern in Ribnitz-Damgarten und Bodstedt. Zeugen werden gebeten, verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu melden.
Ribnitz-Damgarten: Einbrüche in Einfamilienhäuser – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Ribnitz-Damgarten/Bodstedt (ost)
Derzeit führt die Kriminalpolizei Ermittlungen zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäusern durch, die am Dienstag (11.08.2026) in Ribnitz-Damgarten und am Mittwoch (12.08.2026) in Bodstedt bei Barth stattgefunden haben. Es wird untersucht, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Taten gibt, aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe.
Am Dienstag um 12:00 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Waldstraße in Damgarten ein. Anschließend durchsuchten sie das Haus und stahlen verschiedene Gegenstände nach ersten Erkenntnissen. Nach aktuellen Ermittlungen befanden sich zum Zeitpunkt des Einbruchs zwei männliche Personen in der Nähe des Tatorts. Die Kriminalpolizei bittet daher insbesondere Zeugen, die am Dienstagmittag in der Waldstraße oder in der Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, um Hinweise.
Am folgenden Mittwoch ereignete sich zwischen 07:30 Uhr und 14:30 Uhr ein weiterer Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße “Damm” in Bodstedt. Auch hier gelangten bisher unbekannte Täter gewaltsam ins Haus und durchsuchten es. Ob und welche Gegenstände gestohlen wurden, wird derzeit ermittelt.
Die Bevölkerung wird gebeten, bei der Aufklärung zu helfen: Wer hat in dem genannten Zeitraum oder bereits vor den Taten in den jeweiligen Wohngebieten Personen oder Fahrzeuge gesehen, die dort möglicherweise nicht hingehörten? Wer hat vor den Taten verdächtige Situationen bemerkt, wie zum Beispiel Haustürgeschäfte oder Personen (auch Frauen), die Grundstücke oder Häuser beobachteten, Anwohner ansprachen oder sich auf andere Weise auffällig verhielten?
Selbst scheinbar unwichtige Beobachtungen können für die Ermittlungen wichtig sein. Personen, die sich an solche Beobachtungen erinnern, werden gebeten, sich bei der Polizei in Ribnitz oder Barth zu melden.
Die Polizei weist zudem darauf hin, bei unbekannten Personen an der Haustür aufmerksam, wachsam und misstrauisch zu sein. Gerade in den Sommermonaten kommt es häufig zu sogenannten Einschleichdiebstählen, bei denen Täter Zugang zu offenen Häusern oder Grundstücken erhalten, um dann unter einem Vorwand ihre Anwesenheit zu rechtfertigen. Bei verdächtigen Situationen sollte frühzeitig die Polizei informiert werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wobei 218 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, wovon 190 männlich und 26 weiblich waren. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 890 Fälle, wobei jedoch nur 213 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wovon 193 männlich und 38 weiblich waren. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








