Fahrer später gestellt. Fahrerin leicht verletzt, Gesamtschaden von 16.000 Euro, Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ribnitz-Damgarten: Flucht vor Polizei endet mit Unfall

Zingst (LK VR) (ost)
Heute Morgen um 07:30 Uhr informierte ein Informant die Polizei-Einsatzzentrale über einen Autofahrer, der in Zingst mit seinem Auto über Gehwege fuhr.
Das Fahrzeug wurde von einem Streifenwagen des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten entdeckt. Als sie versuchten, den Fahrer mit eingeschaltetem Anhaltesignal, Blaulicht und Martinshorn zu stoppen, beschleunigte er und flüchtete in Richtung Wustrow.
Während der Verfolgungsfahrt kollidierte der flüchtende Fahrer mit einem unbeteiligten Fahrzeug im Gegenverkehr, das daraufhin kurz hinter Wustrow zum Stehen kam. Der Streifenwagen streifte ebenfalls dieses Fahrzeug. Die Verfolgung wurde sofort abgebrochen, um den Zustand der Fahrerin zu überprüfen.
Die Fahrerin des unbeteiligten Fahrzeugs wurde leicht verletzt, konnte aber nach der Behandlung durch einen RTW den Unfallort eigenständig verlassen. Die beiden Polizeibeamten blieben unverletzt.
Kurz darauf meldete ein weiterer Informant, dass ein Auto etwa zwei Kilometer hinter der Unfallstelle von der Straße abgekommen und in einem Graben gelandet sei. Es handelte sich um das flüchtende Fahrzeug, dessen Fahrer jedoch unerlaubt geflohen war.
Etwa drei Stunden später wurde der 47-jährige Fahrer nach einem Hinweis der Feuerwehr in Dierhagen am Strand gefunden. Die Herkunft des Hinweises konnte nicht mehr festgestellt werden. Die Beamten begaben sich sofort zur Örtlichkeit und trafen dort auf eine Person, auf die die Beschreibung passte.
Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 16.000 Euro geschätzt. Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Der Kriminaldauerdienst wurde zur Spurensicherung hinzugezogen. Gegen den Fahrer wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








