Ein 19-jähriger Fahrer verursachte einen Unfall zwischen Sanitz und Bad Sülze. Der Verdächtige stand unter dem Einfluss von Rauschmitteln.
Ribnitz-Damgarten: Rauschfahrer verursacht Unfall bei Marlow

Ribnitz-Damgarten (ost)
Am Sonntagmittag, dem 11.10.2026, ereignete sich auf der Landesstraße 19 zwischen Sanitz und Bad Sülze ein Verkehrsunfall, bei dem beträchtlicher Sachschaden entstand. Der Verursacher war möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Gemäß den aktuellen Ermittlungen fuhr ein 19-jähriger deutscher Bürger gegen 12:40 Uhr mit seinem VW Auto auf der L 181. Beim Abbiegen an der Einmündung auf die vorfahrtsberechtigte L 19 in Richtung Bad Sülze übersah er den herannahenden BMW eines 75-jährigen deutschen Fahrers, der ebenfalls auf der L 19 in Richtung Bad Sülze unterwegs war. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Der 75-jährige BMW-Fahrer konnte eine noch schlimmere Kollision nur durch ein Ausweichmanöver vermeiden. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand jedoch Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten beim 19-jährigen Unfallverursacher klare Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Dem jungen Mann wurde daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein noch vor Ort und leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ihn ein. Gemäß ersten Zeugenaussagen soll zum Zeitpunkt des Unfalls ein noch unbekanntes Fahrzeug die L 19 in Richtung Sanitz befahren haben. Der Fahrer musste ebenfalls abrupt ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem einbiegenden VW des 19-Jährigen zu verhindern. Anschließend setzte der Fahrer oder die Fahrerin die Fahrt in Richtung Sanitz fort. Die Polizei bittet diesen bisher unbekannten und wichtigen Zeugen sowie alle anderen Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben können, sich zu melden. Informationen nimmt das Polizeirevier Ribnitz-Damgarten unter der Telefonnummer 03821-8750 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, wovon 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche betroffen waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








