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Ribnitz-Damgarten: Unfall auf der L 21

Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden nach Rotlichtmissachtung. Unfallursache: VW Caddy überfuhr Lichtzeichenanlage bei Rotlicht und kollidierte mit VW Polo.

Foto: Depositphotos

Ribnitz-Damgarten (ost)

Am Dienstagabend, dem 06.10.2026, ereignete sich gegen 18:00 Uhr auf der Landesstraße 21 (L 21) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten und erheblicher Sachschaden entstand. Gemäß den aktuellen Untersuchungen fuhr ein 72-jähriger deutscher Staatsbürger mit einem VW Caddy die L 21 von Wustrow kommend. An der Kreuzung zur Strandstraße und Ernst-Moritz-Arndt-Straße soll er das dortige Ampelsignal bei Rotlicht missachtet haben. Daraufhin kollidierte sein Fahrzeug mit dem VW Polo einer 23-jährigen deutschen Fahrerin, die zu diesem Zeitpunkt von der Strandstraße in den Kreuzungsbereich einbog. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der jungen Frau gegen ein Verkehrsschild geschleudert. Um eine weitere Gefährdung des Verkehrs zu verhindern, musste das beschädigte Schild von der alarmierten Feuerwehr entfernt werden. Die 23-jährige Fahrerin und ihre gleichaltrige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen bei dem Zusammenstoß. Beide wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in die Bodden-Kliniken nach Ribnitz-Damgarten gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Beide beteiligten Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Die L 21 blieb im betroffenen Bereich halbseitig gesperrt, während die Feuerwehr die Unfallaufnahme durchführte und die Fahrbahn reinigte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert (0,6%). Die meisten Unfälle, nämlich 49.199 (88,42%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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