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Ribnitz-Damgarten: Verkehrsgefährdende Fahrweise – Unfallverursacher festgestellt

Die Polizei stoppte einen Mercedes-Fahrer nach einem Unfall auf der L 191. Der Fahrer stand möglicherweise unter Medikamenteneinfluss.

Foto: Depositphotos

Ribnitz-Damgarten (LK Vorpommern-Rügen) (ost)

Am Abend des gestrigen Donnerstags (13.11.2025) gegen 19:00 Uhr wurde das Polizeirevier Ribnitz-Damgarten über einen aufmerksamen Autofahrer informiert, der auf der Landesstraße 191 zwischen Ribnitz und Dänschenburg ein Fahrzeug bemerkte, das gefährlich fuhr. Es handelte sich um einen Mercedes-Benz, der zuvor angeblich gegen die Leitplanke gestoßen war und dann weitergefahren war.

Die Polizeikräfte konnten das beschriebene Auto und den 77-jährigen deutschen Fahrer im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen ausfindig machen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Bei der Kontrolle ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Mann möglicherweise unter dem Einfluss von Medikamenten stand.

Aufgrund dessen wurde die Weiterfahrt untersagt, der Führerschein wurde eingezogen und weitere Beweismittel wurden gesichert. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Personen, die relevante Informationen zum Unfall oder zur Fahrweise auf der L 191 haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03821 / 875-0 beim Polizeirevier Ribnitz-Damgarten, der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon hatten 4.880 Unfälle Personenschaden (8,77%), 1.228 schwere Unfälle mit nur Sachschaden (2,21%) und 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht (0,6%). Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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