Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rieth: Verkehrsdelikte beschäftigen die Polizei

Polizeieinsätze wegen gefährlicher Fahrmanöver und Fahrten ohne Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Bellin/ Greifswald (ost)

Am Samstag, dem 15. November 2025, ereignete sich gegen Mittag ein Vorfall auf der K 78 zwischen Rieth und Ahlbeck (Ueckermünde), der einen polizeilichen Einsatz erforderlich machte. Ein Autofahrer in einem Renault wurde gemeldet, der sehr schnell und unsicher in der Mitte der Fahrbahn fuhr. Dadurch kam es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW, der nur durch ein Bremsmanöver und Ausweichen auf den Grünstreifen vermieden werden konnte. Die Polizisten konnten den Renault in Bellin lokalisieren, wie er in Schlangenlinien mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr, und führten eine Verkehrskontrolle durch. Der 78-jährige Fahrer war nicht alkoholisiert. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Nur sechs Stunden später ereignete sich in Greifswald ein weiterer Vorfall im Straßenverkehr. Die Beamten des Hauptreviers erwischten einen 30-Jährigen, der die Lindenstraße mit einem nicht zugelassenen Auto befuhr. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem war ein Drogenvortest positiv. Es stellte sich heraus, dass die Kennzeichentafeln am Auto als gestohlen gemeldet wurden und nicht zum Fahrzeug gehörten. Die Polizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Führen eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24