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Röbel: Auseinandersetzung eskaliert

Körperliche Auseinandersetzung zwischen Motorradfahrern und Autofahrer, Verdacht der einfachen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Röbel (ost)

Am Mittwoch, den 01. April 2026, wurden Polizeibeamte des Reviers in Röbel gegen 19:00 Uhr beauftragt, zur Straße „An den Sandbergtannen“ in Röbel zu fahren. Es hatte dort einen Vorfall gegeben, bei dem es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam, auf dem Verbindungsweg zwischen der L 24 und Minzow.

Bei ihrer Ankunft trafen die Beamten auf vier junge Männer im Alter von 17 bis 21 Jahren. Sie berichteten, dass sie zuvor mit ihren Motorrädern unterwegs waren und diese dann am Rand des Weges abstellten. Ein vorbeifahrender Autofahrer fühlte sich dadurch gestört, da die Motorräder teilweise noch auf der Straße standen. Der 47-jährige Fahrer fuhr daraufhin auf die Gruppe zu. Ein Zusammenstoß konnte nur vermieden werden, indem die Betroffenen zur Seite sprangen.

Daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der der 47-Jährige einem 20-Jährigen in den Finger biss und ihn leicht verletzte.

Zu diesem Zeitpunkt war der 47-jährige Fahrer nicht mehr vor Ort. Kurz darauf meldete er sich jedoch bei der Polizei in Röbel und gab an, dass er angegriffen worden sei. Eine Gruppe von Motorradfahrern habe ihn zuvor am genannten Ort zunächst beschimpft. Ein 20-jähriges Mitglied der Gruppe sei dann handgreiflich geworden und habe ihn angegriffen.

Der genaue Tathergang wird nun im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung (in zwei Fällen) sowie wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr untersucht.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsangehörige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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