Am 20.06.2024 ereignete sich auf der L 24 ein Zusammenstoß zwischen drei Fahrzeugen. Sechs Personen wurden verletzt, darunter ein 5-Jähriger.
Röbel/Müritz: Verkehrsunfall mit drei PKW und sechs Verletzten

PR Röbel (ost)
Am 20.06.2024 um etwa 15:50 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der L 24, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Gemäß den ersten polizeilichen Informationen fuhr eine 60-jährige Frau mit ihrem Citroen auf der L 24 von Röbel in Richtung Sietow. In einer Rechtskurve kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einer Kollision zwischen dem Citroen und einer 64-jährigen Fahrerin eines Kia, die sich im Gegenverkehr befand. Der Citroen wurde durch den Zusammenstoß in eine Leitplanke geschleudert und stieß dann gegen einen VW Passat einer 36-jährigen Frau. Die Passat-Fahrerin kam ebenfalls aus Richtung Röbel in Richtung Sietow. Alle drei Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Von den sechs Insassen der drei beteiligten Autos wurden fünf leicht verletzt, während die 60-jährige Frau schwer verletzt wurde. Die Schwerverletzte und drei der Leichtverletzten, darunter ein 5-jähriger Junge, der im Passat saß, wurden nach der Erstversorgung am Unfallort ins Krankenhaus Waren gebracht. Der entstandene Schaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Zur Untersuchung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger der DEKRA von der Staatsanwaltschaft beauftragt, der am Unfallort mit den Ermittlungen begann. Die genaue Unfallursache wird weiterhin untersucht.
Die Freiwillige Feuerwehr Röbel war mit 17 Einsatzkräften vor Ort. Alle Beteiligten des Unfalls sind deutsche Staatsbürger. Die Insassen der Citroen und Passat kommen aus dem Landkreis MSE, während die Mitfahrer des Kia aus Brandenburg stammen. Während der Unfallaufnahme, der Versorgung der Verletzten, dem Abschleppen der Fahrzeuge und der Reinigung der Straße war die L 24 für etwa fünf Stunden teilweise oder vollständig gesperrt.
Im Auftrag
Jürgen Kolletzki
Einsatzleiter vom Dienst, Leitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon endeten 4913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 47.066 Fällen, was 87,97% entspricht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2580 (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1266 Schwerverletzte und 4983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








