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Röbel: Zeugen helfen Frau bei Angriff

Mehrere Zeugen riefen die Polizei, als ein Mann eine Frau angriff. Der Täter wurde festgenommen und die Frau leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Röbel (ost)

Am Samstag gegen 18.30 Uhr alarmierten mehrere Zeugen die Polizei, nachdem ein Mann in einer Bushaltestelle in der Straße “Am Bahnhof” in Röbel auf eine Frau eingeschlagen und später ihren Rucksack und Roller entrissen hatte. Der Mann schien betrunken zu sein und näherte sich der eingeschüchterten Frau mehrmals sehr aggressiv.

Die Zeugen griffen ein. Ein junger Mann bot der Frau Schutz vor dem Angreifer, den sie kannte, und bot ihr einen Platz in seinem Auto an. Der aggressive Mann folgte ihr und griff sie im Auto erneut an. Als weitere Personen versuchten, ihn von der Frau wegzuziehen, flüchtete er mit dem zuvor gestohlenen E-Scooter. Eine Zeugin folgte dem Angreifer und forderte ihn auf, der Frau den ebenfalls gestohlenen Rucksack zurückzugeben.

Nach dem Anruf bei der Polizei kamen sofort zwei Streifenwagen zum Tatort. Eine Besatzung identifizierte den Verdächtigen. Er verweigerte jede Zusammenarbeit, war extrem verbal aggressiv gegenüber den Beamten, beleidigte und bedrohte sie und äußerte verfassungswidrige Äußerungen. Da er den Alkoholtest verweigerte, wurde er zur doppelten Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund seines unberechenbaren psychischen Zustands und seiner Drohung, weiterhin Gewalt gegen das Opfer ausüben zu wollen, wurde der 41-Jährige auf ärztliche Anordnung in einer entsprechenden Klinik belassen.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Mann wegen verschiedener Vergehen, darunter gefährliche Körperverletzung, Raub, Bedrohung und Beleidigung.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls galt die Frau als leicht verletzt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfälle in Mecklenburg-Vorpommern stiegen von 540 Fällen im Jahr 2022 auf 657 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

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