Eine betrunkene Fahrerin verursachte Schaden an einer Baustellensicherung und leistete Widerstand gegen die Polizei, bevor sie festgenommen wurde.
Rostock: Alkoholisierte Fahrzeugführerin flüchtet nach Unfall in Baustellensicherung

Rostock (ost)
In der Nacht von gestern auf heute, dem 20.02.2025, ereignete sich ein Verkehrsunfall im Stadtzentrum, bei dem eine Baustellenabsicherung beschädigt wurde. Die vermeintliche Verursacherin flüchtete zunächst vom Unfallort, wurde jedoch in der Nähe festgestellt.
Um 02:00 Uhr informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei darüber, dass die Baustellensicherung Am Vögenteich, in der Nähe des Goetheplatzes in Richtung Südring, beschädigt worden war. Die alarmierten Polizeibeamten sicherten vor Ort neben der beschädigten Absicherung Kunststoffteile, die vermutlich von einem beteiligten Fahrzeug stammten.
Im Zuge der unverzüglich eingeleiteten Nahbereichsfahndung entdeckten die Einsatzkräfte ein stark beschädigtes Fahrzeug auf der Südseite des Hauptbahnhofs. Im Auto saß eine 33-jährige deutsche Fahrerin, die offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand.
Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich die Frau aggressiv, beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte. Zudem leistete sie erheblichen Widerstand. Die Polizistinnen und Polizisten mussten sie schließlich zu Boden bringen, um weitere Gefahr zu verhindern.
Der Führerschein der Fahrerin wurde sofort eingezogen. Zudem wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Autoschlüssel wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt.
Gegen die 33-jährige Frau wurden mehrere Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen Fahrerflucht, Trunkenheit am Steuer und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Kriminalpolizei Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der entstandene Sachschaden wird auf 4300 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199 (88,42%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








