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Rostock: Bedrohung mit Messer im Hauptbahnhof

Die Bundespolizei wurde über einen Vorfall informiert, bei dem ein Mann im Hauptbahnhof mit einem Messer bedroht wurde. Der Täter wurde festgenommen und es wurden Betäubungsmittel bei ihm gefunden.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Die Sicherheitsabteilung der Deutschen Bahn informierte gestern Abend die Bundespolizei über einen Vorfall, bei dem ein Mann am Hauptbahnhof einen anderen mit einem Messer bedrohte. Als die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Rostock eintrafen, hatten die Mitarbeiter der DB-Sicherheit zwei Personen festgehalten. Einer davon war ein 20-jähriger Deutscher, der zuvor ein Messer bei sich hatte, es aber nach Aufforderung fallen ließ. Die andere Person war ein 17-jähriger deutscher Staatsangehöriger.

Nach ersten Befragungen stritten beide Beteiligten darüber, wem ein heller Stoffbeutel gehörte. Nach den ersten Erkenntnissen hatte der 17-Jährige den Beutel des 20-Jährigen auf der Südseite des Bahnhofs gestohlen, war ins Bahnhofsgebäude geflüchtet und dann in einen Zug gestiegen. Daraufhin verfolgte der 20-Jährige den Flüchtigen und bedrohte ihn im Zug, der noch stand, mit einem Messer, um seinen Beutel zurückzubekommen.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei dem 17-jährigen Mann unbekannte Substanzen. Auch der Inhalt des gestohlenen Stoffbeutels war interessant. Die Polizisten entdeckten darin Betäubungsmittel, Utensilien und verschreibungspflichtige Medikamente.

Die Beamten sicherten alle Beweismittel und übergaben die Personen aus Zuständigkeitsgründen an die Einsatzkräfte der KPI Rostock, die die weiteren Ermittlungen übernimmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 6598 auf 6573 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 5585 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 988. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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