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Rostock: Brand auf Öltanker „Annika“ – Ermittlungen gestartet

Nach dem Feuer auf dem Öltanker „Annika“ beginnen Untersuchungen zur Brandursache. Einsatzkräfte wurden für schnelles Handeln gelobt.

Foto: Unsplash

Schwerin (ost)

Nachdem am vergangenen Freitag auf dem Öltanker „Annika“ auf der Ostsee zwischen Warnemünde und Kühlungsborn ein Feuer ausgebrochen war, beginnen heute die Untersuchungen zur Brandursache. Dazu werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung sowie des Kriminaldauerdienstes Rostock den Tatort untersuchen.

„Die anstehenden Ermittlungen durch die zuständigen Stellen geben dann hoffentlich schnell Aufschluss zum einen über die Ursache des Brandes, der sich vor allem unsere Polizeibeamtinnen und -beamte widmen, und wie solche Unglücke in Zukunft verhindert werden können. Mein Dank gilt aber vor allem den gut 120 Einsatzkräften der Seenotretter, der Schlepper, der Wasserschutzpolizei, der Feuerwehren, des THW und des Havariekommandos Cuxhaven, die bereits am Freitag und auch das gesamte Wochenende im Dienst waren, um das Feuer zu löschen und nicht wieder aufflammen zu lassen“, so Landesinnenminister Christian Pegel.

Gegen 1 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag ist der Tanker durch vier Schlepper zu einem Liegeplatz in den Rostocker Überseehafen geschleppt worden. Kräfte der Feuerwehren Rostock, Lübeck und Kiel waren im Einsatz. An der Pier unterstützte zudem das Technische Hilfswerk (Ortsverband Rostock) die Arbeiten der Feuerwehren Rostock und Lübeck bei der Erstuntersuchung des Schiffes und leuchtet den Liegeplatz aus.

„Bei diesem Einsatz hat das maritime Notfallmanagement auf Nord- und Ostsee des Havariekommandos großartig unter Beweis gestellt, wie gut und schnell die einzelnen Akteure zusammenarbeiten, obwohl sie aufgrund der geographischen Lage doch weit voneinander entfernt liegen. Das war beeindruckend und verdient den größten Respekt“, sagt der Minister und weiter: „Umsichtig und schnell haben aber auch die Besatzungsmitglieder gehandelt, die nicht nur erste Maßnahmen zur Eindämmung des Feuers unternommen haben, sondern das Schiff eben auch so abgesichert haben, damit die Einsatzkräfte das verankerte Schiff löschen können. Dabei haben sie auch ihre eigene Gesundheit hintenangestellt. Ich wünsche jedem Einzelnen gute Besserung.“

Am Sonntag hatten Taucher der Wasserschutzpolizei M-V den Rumpf des Schiffes untersucht und keine Schäden entdeckt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Im Jahr 2022 gab es insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, was 1.233 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 288 Fällen oder 0,54% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 87,97% oder 47.066 Fällen. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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