Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Rostock: Cyberangriff auf BDH-Klinik in Greifswald

Aktuelle Warnung vor Erpressungsversuchen mittels gestohlener Patientendaten. Weitere Informationen bei LKA MV und LfDI MV.

Foto: unsplash

Rampe (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung vom Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern und dem Landesdatenschutzbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV) zum Cyberangriff auf die BDH-Klinik in Greifswald.

Wichtiger Hinweis für ehemalige Patienten der BDH Klinik Greifswald

Im Zusammenhang mit dem Cyberangriff auf die BDH-Klinik in Greifswald im Februar 2026 werden aktuell Patienten unberechtigterweise per E-Mail angeschrieben, die dort in Behandlung waren. Die Täterschaft nutzt die entwendeten Patientendaten der BDH-Klinik, um auf Betroffene durch Erpressung einzuwirken.

Der LfDI MV und das LKA MV raten dringend, folgende Hinweise zu beachten:

Weitere Informationen zum diesbezüglichen strafrechtlichen Ermittlungskomplex können aus ermittlungstaktischen Gesichtspunkten zurzeit nicht erfolgen. Rückfragen hierzu wären an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Rostock zu richten.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern vom 25.02.2026: „Erneut Cyberangriff auf Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern – LfDI MV rät Bürgerinnen und Bürgern zur erhöhten Vorsicht“ unter https://www.datenschutz-mv.de/presse/?id=218034&processor=processor.sa.pressemitteilung

Rückfragen an

Kontakt Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern Telefon: 0385 59494-56 E-Mail: presse@datenschutz-mv.de

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, wovon 382 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 328, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, von denen 409 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, mit 244 Männern, 150 Frauen und erneut 40 Nicht-Deutschen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24