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Rostock: E-Scooter-Fahrer leistet Widerstand

In Rostock wurde ein E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss festgenommen, nachdem er einen Polizisten verletzt hatte.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Rostock kurz nach Mitternacht einen E-Scooter mit zwei Insassen im Stadtgebiet entdeckt.

Während die Polizisten an einer roten Ampel warteten, überquerte der E-Scooter kurz nach Mitternacht (20. Dezember) die Straße vor dem Streifenwagen und fuhr dann auf dem Gehweg weiter. Trotz klarer Anhaltesignale und Aufforderungen der Polizisten haben der Fahrer und sein Mitfahrer die Anweisungen ignoriert und versucht, sich der Kontrolle zu entziehen. Beide Personen wurden kurz darauf gestoppt.

Der 26-jährige Pole hatte einen Atemalkoholwert von 2,12 Promille. Der 26-jährige deutsche Beifahrer war ebenfalls auf dem E-Scooter.

Während der polizeilichen Maßnahmen hat der 26-jährige polnische Fahrer plötzlich erneut versucht zu fliehen. Dabei hat er einen nachlaufenden Beamten angegriffen und am Knie verletzt. Der Beamte war aufgrund der Verletzung nicht mehr dienstfähig und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Dem Verdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Gegen den 26-jährigen polnischen Staatsbürger wurden neben den straf- und ordnungsrechtlichen Maßnahmen wegen Trunkenheit am Steuer gemäß § 316 StGB nun auch Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gemäß § 114 StGB eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 7758 im Jahr 2022 und 7575 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 6598 im Jahr 2022 auf 6573 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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