Die Polizei in Rostock stellte zwei Tatverdächtige für Fahren ohne Fahrerlaubnis und unbefugte Fahrzeugnutzung.
Rostock: Fahrzeugdiebstähle in Schmarl und Toitenwinkel

Rostock (ost)
Am 3. August musste die Polizei Rostock erneut feststellen, dass zwei Fahrzeugführer unter Alkohol- und/oder Betäubungsmiteleinfluss standen.
Während einer Streifenfahrt im Bereich des Stephan-Jantzen-Rings entdeckten Beamte des Polizeireviers Lichtenhagen gegen 14:45 Uhr einen Opel Corsa, dessen Fahrer bereits aus vorherigen Einsätzen bekannt war. Sie wussten, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besaß und planten eine Verkehrskontrolle.
Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale der Polizei und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Er fuhr durch Grünanlagen und Gehwege zwischen Mehrfamilienhäusern und fuhr bis zum Bereich eines Spielplatzes in der Willem-Barents-Straße. Dort kollidierte der Opel mit einem Poller und sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer flüchteten zu Fuß.
Die Beamten konnten den 33-jährigen deutschen Fahrer nach kurzer Zeit stellen und festnehmen. Er leistete dabei Widerstand. Der 27-jährige deutsche Beifahrer wurde später an seiner Wohnanschrift gefunden.
Es stellte sich heraus, dass der 33-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß, unter Alkohol- und Betäubungsmiteleinfluss stand und die Kennzeichen des Opel gestohlen waren. Im Fahrzeug fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut und weitere Betäubungsmittel.
Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Beamte des Polizeireviers Rostock Dierkow wurden gegen 18:30 Uhr von einem Lieferdienstmitarbeiter informiert, dass sein Toyota Aygo während einer Essensauslieferung in der Albert-Schweitzer-Straße in Toitenwinkel gestohlen worden war.
Nur wenige Häuserblocks entfernt fanden Polizisten das Fahrzeug kurz darauf. Ein Mann hatte den Toyota dort abgestellt, den Schlüssel zurückgelassen und war in eine nahegelegene Unterkunft gegangen.
Der 41-jährige deutsche Tatverdächtige wurde dort von den Beamten angetroffen. Ein Atemalkoholtest ergab 1,71 Promille. Gegen ihn wird wegen unbefugter Ingebrauchnahme eines Fahrzeugs und Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Der Toyota blieb unbeschädigt und wurde an den Besitzer zurückgegeben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








