Ein Mofafahrer flieht vor der Polizei, alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis, nach einem Verkehrsunfall im Fischerdorf Rostock.
Rostock: Flucht mit gestohlenem Mofa

Rostock (ost)
Früh am vergangenen Samstagmorgen, gegen 04:30 Uhr, bemerkte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rostock einen Mofafahrer in der St.-Petersburger-Straße in Lütten Klein, der ohne Helm und Kennzeichen unterwegs war. Als die Beamten versuchten, den Fahrer anzuhalten, beschleunigte er und ignorierte alle Zeichen zum Anhalten.
Die Polizei begann sofort mit der Verfolgung. Der Mann fuhr schließlich ins Fischerdorf Rostock, wo er die Kontrolle über sein Mofa verlor und stürzte. Obwohl der Fahrer unverletzt blieb, zeigte er deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 2,83 Promille fest. Außerdem stellten sie fest, dass der 28-jährige deutsche Verdächtige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Es wurde auch festgestellt, dass das Mofa zuvor gestohlen worden war.
Die Kriminalpolizei Rostock hat die Untersuchungen eingeleitet. Dem Verdächtigen drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit am Steuer und Diebstahls.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 8728 Fälle erfasst, wovon 8304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6776 Verdächtige, darunter 5675 Männer, 1101 Frauen und 647 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 8223, wobei 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 6598, wobei 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchsten Fallzahlen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.728 | 8.223 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 8.304 | 7.758 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.776 | 6.598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.675 | 5.556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.101 | 1.042 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 647 | 713 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 53.500 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% der Gesamtanzahl aus, was 1.233 Unfällen entspricht. 288 Unfälle, also 0,54%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% oder 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








