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Rostock: Flucht vor Polizei endet in Unfall

Ein alkoholisierter Fahrer ohne Fahrerlaubnis flüchtete vor einer Verkehrskontrolle, verursachte einen Unfall und leistete Widerstand bei seiner Festnahme.

Foto: Depositphotos

Rostock/ Bad Doberan (ost)

Ein betrunkener Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis entzog sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einer Verkehrskontrolle und verursachte einen Unfall. Gegen 01:45 Uhr waren Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Rostock-Reutershagen in der Hamburger Straße, in der Nähe der Kunsthalle, als ein Auto mit zu hoher Geschwindigkeit aus Richtung Stadtmitte kam. Die Beamten entschieden sich daher für eine Verkehrskontrolle und forderten den Fahrer durch Gesten und Lichtsignale auf, anzuhalten.

Der Fahrer, ein 33-jähriger Mann aus Aserbaidschan, ignorierte die Aufforderung anzuhalten, beschleunigte und fuhr weiter. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht am Fuß berührt. Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung des flüchtenden Audifahrers auf, der aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit immer weiter davonfuhr. Am Ortseingang von Bad Doberan sahen die Beamten aus der Ferne, wie der Verdächtige an der Kreuzung „An der Krim“ die Kontrolle über sein Auto verlor und einen Unfall verursachte. Der Fahrer setzte seine Flucht zu Fuß in Richtung Walkenhagen fort. Die Beamten konnten ihn jedoch nach kurzer Verfolgung festnehmen und zu Boden bringen, wobei er sich wehrte.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,69 Promille. Zudem hatte der Verdächtige keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen erstattet, unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, eines illegalen Autorennens und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Außerdem wurde gegen den Halter des benutzten Autos, einen 30-jährigen deutschen Staatsbürger, ein Strafverfahren eingeleitet, da der Verdacht besteht, dass er dem Verdächtigen das Auto überließ, obwohl er wusste, dass dieser keine gültige Fahrerlaubnis hatte.

Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 15.000 Euro. Die Kriminalpolizei Rostock hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.228 Fälle, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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