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Rostock: Gefährliche Körperverletzung nach Bedrohung

Ein betrunkener Mann bedrohte einen Jugendlichen am Haltepunkt Holbeinplatz. Der Vorfall endete mit einer gefährlichen Körperverletzung.

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Am Abend des 17. Januar 2026 wurde die Bundespolizeiinspektion Rostock über eine gefährliche Körperverletzung am Haltepunkt Holbeinplatz informiert. Ein 35-jähriger deutscher Staatsbürger hatte zuvor einen 17-jährigen afghanischen Jugendlichen bedroht, der sich mit seiner Freundin am Haltepunkt aufhielt. Der 35-Jährige versuchte zunächst, Kontakt zu dem Paar aufzunehmen und berührte dabei mehrmals die ebenfalls minderjährige Frau. Als ihr Partner dies verhinderte, bedrohte der Mann den Jugendlichen fremdenfeindlich. Daraufhin trat der Jugendliche dem 35-Jährigen mit dem Schuh ins Gesicht, wodurch er ins angrenzende Gleisbett fiel.

Die Polizisten trennten die Beteiligten und stellten bei dem Erwachsenen einen Atemalkoholwert von 1,62 Promille fest. Der Jugendliche war nicht unter dem Einfluss von Alkohol. Die Eltern der minderjährigen Personen wurden informiert und die Betroffenen wurden anschließend nach Hause gebracht.

Gegen den 35-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Der 17-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle gemeldet, von denen 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche betroffen waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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