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Rostock: Gesuchte Zeugen nach Körperlicher Auseinandersetzung in der KTV

Zwei junge Männer und eine Frau wurden angegriffen, die Täter sind auf der Flucht. Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

In den frühen Morgenstunden heute, um etwa 03:40 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Doberaner Straße / Friedrichstraße eine körperliche Auseinandersetzung. Zwei junge Männer und eine Frau im Alter von 18 bis 21 Jahren gerieten nach bisherigen Erkenntnissen in Streit mit einer anderen Gruppe von Personen.

Während des Streits sollen zwei bisher unbekannte Verdächtige die drei Opfer körperlich angegriffen und danach in unbekannte Richtung geflohen sein. Einer der Verdächtigen soll eine dicke Winterjacke getragen haben, der andere eine grüne Bomberjacke. Die deutschen Opfer erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Rostocker Krankenhaus gebracht. Die Verdächtigen konnten trotz einer sofortigen Nahbereichsfahndung nicht gefunden werden.

Die Kriminalpolizei Rostock hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und dem genauen Ablauf aufgenommen und bittet dringend um Zeugenhinweise, die den Vorfall beobachtet haben und/oder Informationen zu den flüchtigen Tätern geben können. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0381 / 4916-1616, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl der Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, gefolgt von einem kleinen Anteil an weiblichen und nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Mordrate in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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