Ein Jugendlicher wurde beim Sprayen eines Graffitis erwischt. Die Polizei konnte ihn mit Farbanhaftungen und Spraydosen vor Ort festnehmen.
Rostock: Graffiti-Täter auf frischer Tat gestellt
Rostock (ost)
Am Donnerstag, den 31.07.2025, gegen 12:40 Uhr, informierten Zeugen die Polizei über eine Sachbeschädigung durch Graffiti.
Zwei Passanten entdeckten in einem Fußgängertunnel in der Ulmenstraße im Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt einen starken Farbgeruch und sahen dann einen Jugendlichen, der offensichtlich gerade ein Graffiti an die Tunnelwand sprühte. Sofort informierten die Zeugen die Polizei.
Die ankommenden Einsatzkräfte konnten einen 14-jährigen deutschen Verdächtigen noch am Tatort festnehmen. An seinem Körper wurden Farbspuren entdeckt. Außerdem hatte er mehrere Farbsprühdosen bei sich, die von den Beamten beschlagnahmt wurden.
Im Zuge weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde das Handy des Jugendlichen überprüft. Dabei fanden die Beamten ein kürzlich aufgenommenes Foto, das ein fast identisches Graffiti an einer Hauswand in der Margaretenstraße zeigte. Eine sofortige Überprüfung vor Ort bestätigte, dass es sich auch hier um eine frische Sachbeschädigung handelte. Der Schaden an beiden Tatorten wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung werden von der Kriminalpolizei Rostock durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt